Persönliches
Eigentlich wollte ich nie Berater werden.
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Doch nach einer Lehre als Molkerei- und Kaufmannsgehilfe gelangte ich während des sogenannten zweiten Bildungsweg in die Tourismusbranche. Mit dem Diplom-Betriebswirt der FH-Fulda ausgestattet und auf dem Wege zum Universitätsabschluß, war der Versuch legitim, touristische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse als Berater anzubieten. Mit Erfolg in Tourismus- und Fremdenverkehr aber auch bei Hotel- und Gastronomiebetrieben.
Nach Abschluß der Universitätsstudien zum diplomierten Kaufmann und Handelslehrer landete ich bei einer Schweizer Unternehmensberatung. Ich brachte meine o.a. Kenntnisse ein und lernte dort das deutsche Handwerk, die systematische Beraterarbeit und vor allem die Verantwortung für einen, den deutschen Markt kennen. Das war schwierig, denn "Verkäufer" wollte ich eigentlich auch nicht werden.
Deshalb der Wechsel in ein technologiegetriebenes Unternehmen im Osten Oberbayerns. Ausschließlich neben Hard- & Software-Technikern, Feinwerk- und Maschinenbauingenieuren wurde ich zu Beginn eher als "Wurmfortsatz", bzw. Blinddarm im Unternehmen angesehen. Doch nach einem Jahr als kfm. Leiter in diesem 50 Mann-Betrieb, erhob mich die Inhaberfamilie in den Stand des Alleingeschäftsführers. 4 Jahre später wurde das Unternehmen verkauft, mittlerweile mit vierfachem Umsatz auf vielen internationalen Märkten und gut 120 hochqalifizierten und gut motivierten Mitarbeitern.
Freunde aus meiner Schweizer Zeit holten mich in die Beratung nach München zurück. Allerdings nur, wenn ich auch Geschäftsführungsverantwortung übernehme und Kapital in die Beratungsgesellschaft einbringe. Nun war die Mission beendet. Einerseits Berater, mit ordentlicher Erfahrung. Zudem geschäftsführender Gesellschafter, mit Eigenverantwortung und darüber hinaus jede Menge Vorträge/Seminare in denen die didaktisch/pädagogische Arbeit, aus der ursprünglichen Ausbildung gefragt war.
In dieser Konstellation bin ich heute sehr gerne Berater, Manager und Seminarleiter.
Meine Schwerpunkte in der Beratung sind in der Sanierung, der Strategie, in Marketing/Vertrieb, der Unternehmensfinanzierung sowie bei Organisation/neue Medien gesetzt. Als Pädagoge ergeben sich manchmal Ausflüge in die Bereiche der Personalwirtschaft, wo Assessementcenter, Beraterausbildung u.ä. mehr im Vordergrund stehen.
Meine wissenschaftlichen Neigungen tobe ich durch intensive Mitarbeit in den Arbeitskreisen der Schmalenbach Gesellschaft - Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. aus. Hier interessiert mich die Steuerung von (Firmen-)Netzwerken ganz besonders. Auch das Thema Kooperation (im Mittelstand) über die neuen Medien kommt nicht zu kurz.
Ein aktives, erfülltes Leben! So stellen sich viele einen Berater nicht vor. Vielleicht weil ich es ursprünglich gar nicht werden wollte?
Wer mir hilft? Neben einer guten Mitarbeitermannschaft und einer Vielzahl (vernetzter) Kollegen aus ganz Deutschland, meine Frau. Als promovierte Politikwissenschaftlerin ist sie häufig Sparringspartner für schwierige theoretische Zusammenhänge. Als gelernte Metzgerin sorgt sie häufig und ganz pragmatisch, daß "die Dinge vom Schreibtisch kommen." Daß sie darüberhinaus auch noch die Hauptlast bei unseren beiden anstrengenden Gören hat, sei nur am Rande vermerkt. Zeigt aber auf, daß wir glaubwürdig als "Familienunternehmen" in der Beratung auftreten können.
Die leider viel zu knappe Freizeit verbringe ich mit meiner Familie. Wenn es das Wetter zuläßt, im Sommer auf dem Golfplatz (hc. 24) im Winter mit Skiern in den Bergen.
Meine Schwäche ist das gute Essen, mit dem dazugehörigen Wein. Egal ob Rot oder Weiß, nur passen muß er. Das tut er häufig genug, wie man an den 95kg Kampfgewicht ablesen kann.


