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Sanierungskonzept

Wozu ein Sanierungskonzept (SAK)?



Ihr Unternehmen hat eine positive Fortführungsprognose. Trotz einer akuten und aktuellen Krisensituation und stark angespannter Liquidität hat Ihr Betrieb grundsätzlich die Substanz und die Potenziale, um wieder auf Erfolgskurs zu kommen. Die Voraussetzungen sind da, aber es stehen auch eine ganze Liste notwendiger Veränderungen an. Veränderungen, die nun schnell, gezielt und konsequent in Gang gebracht und umgesetzt werden müssen. Dabei gilt es kühlen Kopf zu bewahren und die Dinge in der erforderlichen Reihenfolge konsequent anzugehen. Eine Fehlentscheidung kann die zarte Pflanze der positiven Wende schnell erdrücken und die Gefahr der Insolvenz verstärken.


Was können Sie von dieser Beratung erwarten?


Das Sanierungskonzept dient Ihnen als zukunftsorientierter Leitfaden, in dem die grundsätzlichen Rahmenbedingungen für den künftigen Erfolg Ihres Betriebes festgelegt werden. Gleichzeitig wird ein umfangreiches Planungssystem vorgelegt, das Ihnen als Handlungsrichtschnur dient und die konkreten und akuten Schritte aufzeigt, die sofort und in der weiteren Zukunft zu gehen sind. Eckpunkte sind: Liquidität beschaffen, Kosjtensenkungsmaßnahmen herausarbeiten, den turnaround und den break-even-point (Kostendeckungspunkt) ermitteln, notwendige Investitionen festlegen und mögliche Gefahren für den Gesundungsprozess des Betriebs aufzeigen. Das Konzept ist auch eine Leitlinie für Gespräche und Verhandlungen mit Dritten.


Wie gehen wir bei dieser Beratung vor?



Im Gespräch mit den Sanierungsbeteiligten wird zunächst geklärt, ob alle der Ansicht sind, dass die schwierige und durchaus auch belastende Phase der Sanierung zweckmäßig ist. Nur wenn die Entscheidungsträger, vor allem auch die Kapitalgeber, die Bank, wichtige Lieferanten und evtl. entscheidende Mitarbeiter alle mit im Boot sitzen und bereit sind mitzuarbeiten, ist die Sanierung realistisch und erfolgversprechend. Die finanzwirtschaftlichen Maßnahmen sind nur ein Teil des Erfolgs. Sind sie realisiert, werden in den nächsten Schritten alle Möglichkeiten der Liquiditätsbeschaffung geprüft. Steuerzahlungen, Forderungsbestände und Bürgschaftsversicherung gehören ebenso dazu wie der Abbau des Lagerbestandes und Reklamationsbeseitigung. Überkapazitäten in den Bereichen Personal, Material und Sachkosten werden im Rahmen der leistungswirtschaftlichen Maßnahmen abgebaut. Geprüft wird, wann der turn-around-point erreicht ist, sprich wann das Unternehmen unterjährig die Verlustzone nachhaltig verlässt. Eine hohe Bedeutung hat der bis dahin prognostizierte Verlust, der durch einen Sanierungskredit abzudecken ist. Dabei beleuchten wir auch die Gefahren und Risiken, die das künftige positive Ergebnis beeinflussen können. Die Prüfung geplanter Investitionen, um neben den Tilgungsleistungen auch leistungswirtschaftliche Potenziale nutzen zu können, ist ebenfalls wesentlicher Bestandteil des Konzeptes.


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